Dr. Weth Hydrogeologie


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Anwendungsbeispiele für numerische Modelle

Grundwassermodelle haben in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Sie werden in der Hauptsache zu folgenden Fragestellungen eingesetzt:

  • Optimierung von Grundwasserbewirtschaftungsmaßnahmen
  • Optimierung von Sanierungsmaßnahmen
  • Natural Attenuation
  • Auswirkung von technischen Maßnahmen (z. B. Bergsenkungen, Baugruben etc.)
  • Umgestaltung von Oberflächengewässern
  • Tunnelbau
  • Regenwasserversickerung

Antrag auf Grundwasserentnahme

Mit einem Antrag auf Grundwasserentnahme sind i.d.R. durch ein Gutachten die Auswirkungen der beabsichtigten Entnahme, wie

  • Grundwasserabsenkung
  • Einzugsgebiet der Fassungsanlage
  • Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die Grundwasserneschaffenheit sowie die Nutzungen Dritter


auf die örtlichen Grundwasserverhältnisse zu prognostizieren.

Bemessung und Gliederung eines Wasserschutzgebietes (Eckl. H. & Raissi, F. "Geofakten 2")

Natural Attenuation

Natural Attenuation ist ein relativ neues, wichtiges Arbeitsfeld im Bereich der Altlastensanierung. Unter bestimmten Randbedingungen leisten natürliche Selbstreinigungsprozesse einen Beitrag zur Schadstoffumsetzung bzw. -verminderung oder -rückhalt. Die Wiedernutzbarmachung von
schadstoffbelasteten Grundwasserleitern und Flächen kann so durch natürliche Prozesse unterstützt werden.

Um die Vorgänge im Untergrund zu verstehen und darauf aufbauend eine Strategie für das Langzeitmonitoring oder ggfs. Vorschläge für unterstützende Maßnahmen (Enhanced Natural Attenuation) zu entwickeln, werden verschiedene Modelle miteinander gekoppelt. Ausgehend von einem geologischen Modell wird das Grundwasserströmungsmodell aufgebaut, das als Grundlage für das Schadstofftransportmodell dient. Wichtiger Bestandteil ist ein Stofftransformationsmodell, dessen Ergebnisse ebnfalls in das Transportmodell einfließen.

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Aktualisiert am 16 Jul 2008 | weth@drweth.de

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